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Genesis, Predigt

Unsere Schwachheit und Gottes Gnade (Gen 20:1-18)

작성자Stephan Choe|작성시간11.08.01|조회수32 목록 댓글 0


첨부파일 11-07-31 Gen 20-Prd Abrahams Fehler und Gottes Treue.doc



31. Juli 2011

Unsere Schwachheit und Gottes Gnade

 

1.Mose Kap 20,1 – 18

Leitvers 17: „Abraham aber betete zu Gott. Da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Mägde, dass sie wieder Kinder gebaren. Denn der Herr hatte zuvor hart verschlossen jeden Mutterschloss im Hause Abimelchs um Saras, Abrahams Frau, willen.“

 

 

Wir wollen heute anhand der Geschichte Abrahams unsere Schwachheit und Gottes Gnade kennen lernen. Wer Gottes Gnade reichlich erfahren möchte, soll seine eigene Schwachheit richtig erkennen und sie Gott bekennen. Gott möge euch helfen, Gottes Gnade reichlich zu erfahren.

 

1.     Unsere Schwachheit[1]

 

Gott hatte Abraham und Sara dazu berufen, der Vater bzw. Mutter vieler Völker zu werden. Dies bedeutet, dass Gott diese Familie sicher schützen, segnen und vermehren werde.

Aber die zweite Hälfte des zwölften Kapitels berichtet, dass Abraham wegen der Hungersnot nach Ägypten gezogen war und in der fremden Welt Angst gehabt und deswegen seine Frau als seine Schwester ausgegeben hatte. Also aus Misstrauen auf Gottes Schütz hatte er gesagt, dass Sara seine Schwester sei. Daraufhin hatte der Pharao Sara zu sich genommen. Aber Gott mischte sich ein, sodass Sara unbeschadet an Abraham zurückgegeben wurde.

 

GerarDas 20. Kapitel berichtet uns, dass Abraham diesen alten Fehler wiederholte. Wegen der Hungersnot zog Abraham nach Süden und wohnte in Gerar. Gerar befand sich etwa südlich von Hebron. Aus Angst vor Anschlag sagte Abraham, dass Sara seine Schwester sei. Da ließ Abimelech, der König von Gerar, Sara in seinen Palast holen, um sie zu seiner Frau zu machen. Abrahams Ehe war in großer Gefahr. Abraham war gegenüber Gott und seiner Frau nicht treu. Aber Gott war treu. Gott erschien Abimelech im Traum und sagte zu ihm: „Gib Sara ihrem Mann zurück! Er ist ein Prophet; er soll für dich beten, dann wirst du am Leben bleiben.“

Gott half Abimelech dabei, Abraham nicht als einen hilflosen Ausländer zu betrachten, sondern als einen Mann Gottes und Segen für viele. Abraham musste sich aber wegen seines Unglaubens und seiner Lüge schämen. Er tat Buße für seinen Unglauben und betete für Abimelech.

 

Betrachten wir die Verse 17-18: „Abraham aber betete zu Gott. Da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Mägde, dass sie wieder Kinder gebaren. Denn der Herr hatte zuvor hart verschlossen jeden Mutterschoß im Hause Abimelechs um Saras, Abrahams Frau, willen.“

 

*Sündhaftigkeit des Menschen

 

Wir sollen nicht überrascht sein, wenn wir wiederholte Fehler oder Sünde eines Menschen erfahren.

Petrus fragte einmal Jesus, wie oft er vergeben soll, und fragte, ob es genug ist, sieben Mal zu vergeben. Sieben Mal ist schon ganz viel. Leider geht unsere Geduld schon beim zweiten oder spätestens beim dritten Mal aus. Jeder Mensch aber ist sich selbst gegenüber sehr großzügig und vergibt sich selbst tausendmal. Wer sich selbst nicht vergeben kann, wird krank.

Jesus sagte zu Petrus: „Nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal“ (Mt. 18,22). Damit meinte Jesus, dass wir anderen ihre Schuld immer wieder vergeben sollen, weil Gott uns immer wieder vergibt.

 

Obwohl Abraham ein großer Mann Gottes war, wiederholte er seinen Fehler. Wir sollen die Tatsache erkennen, dass jeder Mensch schwach und sündenbehaftet ist. Wegen dieser Schwachheit und Sündhaftigkeit brauchen wir die unermessliche Gnade Gottes.

 

Abraham war bei der Berufung 75 Jahre alt. Nun ist er etwa 99 Jahre alt. Er war im Glauben gewachsen. Aber dass Abraham auch mit 99 Jahren denselben Fehler machte wie vor 24 Jahren - das zeigt uns, dass Abraham immer noch Gottes Gnade brauchte. Obwohl er geistlich gewachsen war, war er immer noch ein sündenbehafteter Mensch geblieben.

Wir finden auch bei David etwas Ähnliches. Er war ein gläubiger, frommer Mensch von Jugend auf. Aber er beging später einen Ehebruch mit der Frau Urias. Wir sollen die Sünde nicht verharmlosen. Aber wir sollen die Wahrheit erkennen, dass jeder Mensch Gottes Gnade braucht.
Wir haben uns entschieden, als Jesu Jünger ein heiliges Leben zu führen. Aber wir sind oft nicht dem Beispiel von Jesus Christus gefolgt, sondern dem Beispiel eines egoistischen, ungläubigen Menschen. Aus Unglauben an Gott und seine Verheißung sind wir schnell ungeduldig oder zornig gewesen. Oft gewinnt sündige Menschennatur die Kontrolle über uns. 

 

*Angst und Unglaube

Gott hatte Abraham versprochen, aus ihm und Sara einen Sohn zu schenken und aus ihnen ein großes Volk zu machen. Und Abraham und Sara sollten fest an den Schutz Gottes und seine Fürsorge glauben. Aber in der schweren Zeit bekam Abraham Todesangst. Aus Angst log er, dass Sara seine Schwester sei.

 

Wenn wir uns in ähnlicher Situation wie Abraham befinden würden, werden wir uns etwas ähnlich verhalten. Eine harte Situation macht uns leicht dazu verleiten, dass wir nicht an die Verheißung Gottes glauben. Aber wir sollen Gott unsere Ängste bekennen, um unsere Angst und Schwachheit zu überwinden.

Wir sollen die Tatsache gestehen, dass wir unvollkommene Menschen sind und Gottes Gnade brauchen. Wenn wir unsere Schwachheit akzeptieren, können wir Gott um Gnade bitten, und Gott schenkt uns seine Gnade.
Unsere Schwachheit zu gestehen – das ist der erste Schritt, die große Gnade Gottes zu erkennen. Paulus sagte einmal: "Was mich selbst angeht, will ich mich nicht rühmen, höchstens meiner Schwachheit" (2 Kor 12). Weil Paulus Gott seine Schwachheit ehrlich bekannte, erfuhr er die Kraft Gottes und bekannte: "Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit"(2 Kor 12,9). Unsere Schwachheit ist die Gelegenheit für die Gnade Gottes. Wir sind nicht allein gelassen mit unseren Schwächen.

 

*Unser Versagen

Abraham sollte überall Zeuge Gottes sein und Gottes Segen bringen. Aber er sagte Lüge und brachte Gottes Zorn nach Gerar. Er musste den berechtigten Tadel von Abimelech, einem Menschen ohne Gott, schlucken: „Warum hast du uns das angetan? Und was habe ich an dir gesündigt, dass du eine so große Sünde wolltest auf mich und mein Reich bringen? Du hast gehandelt, wie man nicht handeln soll“ (9).
In diesem Augenblick scheint uns Abimelech, ein weltlicher Mensch, ehrlicher zu sein als Abraham, der Mann des Glaubens.  Darum müssen wir stets dessen bewusst sein, dass wir überall den Namen Christi tragen. Wenn wir uns falsch verhalten, geben wir unserem Herrn die Unehre.

Die Menschen in der Welt sind sehr schnell, unsere Falschheit zu entdecken und ihre Finger auf uns als Heuchler zu zeigen. Obwohl es wahr ist, dass keine Kirche oder kein Christ perfekt ist, sollen wir uns bemühen, dem Glauben entsprechend zu leben und zu handeln.

 

 

2. Gottes Gnade

 
*Gott ist gnädig

 

Das 20. Kapitel der Genesis zeigt uns nicht nur die Schwachheit und Sündhaftigkeit Abrahams, sondern auch die wunderbare Gnade Gottes sowohl für Abraham als auch Abimelech. Aus Gnade offenbarte Gott sich auch Abimelech, einem Heiden, und half ihm, keine unberechtigte Beziehung zu Sara einzugehen. Gott sagte zu Abimelech: „Darum habe ich dich auch behütet, dass du nicht wider mich sündigtest, und habe es nicht zugelassen, dass du sie berührtest“ (6).

Dass Abimelech Sara nicht berührt hatte - das war einseitige Gnade Gottes sowohl für Abraham und Sara als auch für Abimelech.

 

Wir sehen auch heute dieselbe Gnade. Viele Menschen, die noch keinen Glauben an Gott haben, leben moralisch vernünftig. Obwohl viele Menschen noch nicht an Gott glauben, sind sie nett. Das ist Gottes Gnade. Gott hält die Sünde und das Böse zurück und fördert gute Sitten.

 

Weil Abimelech dem Abraham Sarah nahm, wurde er von Gott durch eine Plage vor Sünde gewarnt. Er und sein Haus wurden durch irgendeine Art von Krankheit zur Erkenntnis geführt, dass er falsch gehandelt hatte. Als Abraham für sie betete, heilte Gott sie von der Krankheit, sodass Abimelechs Frau und seine Sklavinnen wieder Kinder gebären konnten. Dadurch zeigte Gott, dass Abraham und Sara Gottes Leute waren.

 

Gott möchte allen Menschen zeigen, dass er seinen Gläubigen gnädig ist. Dadurch ermutigt er alle Menschen, an Gott und an Jesus Christis zu glauben.

 

*Gott ist sowohl Abraham als auch Abimelech gnädig

Obwohl Abraham wegen seines kleinen Glaubens ängtlich war und einen schweren Fehler machte, gab Gott ihn nicht auf. Vielmehr nahm Gott ihn gnädig an und segnete ihn. Und Gott vergab ihm und gebrauchte ihn weiterhin als seinen Mitarbeiter für sein Segenswerk. Hier sehen wir die göttliche Garantie für unser Heil. Wir machen Fehler oder sündigen wiederholt wie Abraham. Wir finden in diesem Kapitel keinen harten Tadel Gottes für Abraham. Vielmehr stellte Gott dem Abimelech Abraham als seinen Propheten vor und gab ihm Rat, Abraham um das Fürbittengebet für sein Haus zu bitten (Vers 7). Als Abraham für Abimelechs Haus betete, heilte Gott Abimelechs Haus, sodass Abimelechs Frau und seine Mägde wieder Kinder gebären konnten.

 

Wir sollen trotz unserer Schwachheit nicht vergessen, dass Gott uns als seine Kinder und seinen Segen berufen hat. Gott hat uns dazu bestimmt, Fürbitte für andere zu sprechen. Wir sind in gewisser Hinsicht Propheten Gottes. Aus Gnade Gottes vertreten wir Gott vor den Menschen.

 

Gott griff auch ein, um Abrahams Ehe zu retten. Gott wollte sein Versprechen unbedingt halten und Abraham und Sara ein versprochenes Kind schenken. Durch die Nachkommen des Kindes sollte Abraham ein großes Volk werden. Und aus diesem Volk sollte der Erlöser kommen. Dadurch sollte die göttliche Verheißung an Abraham als Segen für viele Völker erfüllt werden.

 

Wir können Zuversicht haben, dass Gott trotz der Sünde und Fehler seiner auserwählten Leute sein Heilswerk vollbringen wird, wie Paulus in Phil 1,6 sagt: „Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“


Das Heilswerk ist das Werk Gottes und seiner Gnade von Anfang bis zur Vollendung. Wenn das Heilswerk von dem gefallenen und fehlerbehaften Menschen abhängig wäre, gäbe es keine Hoffnung auf unser Heil. Dies ist wahr sowohl für Abraham als auch für uns. Aber durch die Gnade Gottes konnten wir zum Glauben an Gott und Jesus Christus kommen. Aus seiner Gnade hat Gott uns vergeben und wird uns immer wieder vergeben. Er wird uns aus seiner Gnade von den Toten auferwecken und uns in sein Himmelreich herzlich aufnehmen.

Schlussfolgerung:

 

Wir sind schwach und begehen oft Fehler und Sünde. Aber Gott hat uns aus seiner Gnade angenommen und vergibt uns immer wieder. Wir sollen seine endlose Gnade immer wieder dankend annehmen. Gott gebraucht uns als Segen und Beter für anderen. Wir sollen für andere beten und sie segnen. Wir sind sicher, dass wir aus der Gnade Gottes ins Himmelreich kommen. Gott sei gelobt.


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