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Samuel, Predigt

Wer ist unser Freund? (1. Samuel 18:1-4; 19:1 – 21:1)

작성자Stephan Choe|작성시간14.10.09|조회수8 목록 댓글 0

17.08.2014

Wer ist unser Freund?

 

 

1.    Samuel Kap. 18,1-4; 19,1 – 21,1

Leitverse 18,3: „Und Jonatan schloss mit David einen Bund, denn er hatte ihn lieb wie sein eigenes Herz.“

 

 

[1]Gute Freunde bringen Spaß - sie stärken aber auch die Gesundheit und bauen Stress ab. Beziehungsforscher finden immer mehr Gründe, warum man Freundschaften pflegen soll.

Habt ihr Stress, Selbstzweifel, depressive Stimmung? Dagegen gibt es vor allem eines: Freunde. "Freunde halten uns Menschen gesund", sagt ein Psychologie-Professor an der Universität Jena. Echte soziale Unterstützung wie unter Freunden federe jede Form von Stress ab, sagt er. Das sorge für Wohlbefinden und stärke die Abwehrkräfte von Körper und Seele.

 

Die Bibel ermutigt uns, unsere Freundschaft zu pflegen, damit wir fröhlich leben können. Wir wollen heute eine vorbildliche Freundschaft in der Bibel kennen lernen, nämlich die Freundschaft zwischen David und Jonatan. Anhand dieses Beispiels wollen wir darüber nachdenken, wer unser Freund ist. Gott möge euch mit einer guten Freundschaft segnen.

 

 

1.    Der Herzensbund zwischen David und Jonatan (18,1-4)

 

Die Freundschaft Davids mit Jonatan beginnt am Tag des Sieges Davids über Goliat. Als David von seinem siegreichen Kampf gegen Goliat zurückkam, wurde er zum König Saul vorgestellt.

Saul fragte David: „Wessen Sohn bist du, mein Junge?“ Dieser antwortete: „Ich bin ein Sohn Isais aus Bethlehem.“

Da war auch Jonatan, der Thronfolger Sauls. Vers 1 berichtet uns: „Als David aufgehört hatte, mit Saul zu reden, verband sich das Herz Jonatans mit dem Herzen Davids, und Jonatan gewann ihn lieb wie sein eigenes Herz.“

 

Wir kennen verschiedene Interessenfreundschaften. Wenn jemand eine einflussreiche Machtposition hat, kommen Leute wie Flutwellen zu ihm, um seine Freunde zu werden. Wenn er aber die Machtposition verliert, verschwinden seine ‚Freunde‘ wie die Ebbe.   

Aber die Freundschaft zwischen David und Jonatan war keine Interessenfreundschaft, sondern eine Freundschaft des Herzens. So beschreibt der Vers 3 von ihrer Freundschaft: „Jonatan schloss mit David einen Bund, denn er hatte ihn lieb wie sein eigenes Herz.“  Und Jonatan zog seinen Mantel aus und schenkte David ihn und seine Waffenrüstung wie Schwert, Bogen und Gürtel. So begann eine Geschichte wunderschöner Freundschaft.

 

Apostel Paulus sagt: „Alle Gebote Gottes werden in diesem Wort zusammengefasst: <Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst>“ (Röm 13,9).

Jonatan hatte solch eine Liebe zu David. Er liebte David wie sein eigenes Herz. Eine herzliche Liebe macht unser Leben fröhlich. David konnte fröhlich bleiben, obwohl er später große Krise hatte.

 

Viele Menschen fühlen sich einsam, weil sie keine echten Freunde haben. Ohne Freude wird ein Mensch krank. Manche bringen sich sogar um, weil sie keine Freude haben. Aber gute Freunde wie Jonatan geben uns viel Freude, sodass wir alle Krise weit überwinden und siegreich sein können.

Wollen wir fröhlich leben und ein siegreiches Leben führen, brauchen wir unbedingt gute Freunde.

 

 

2.    Davids Krisen und Gottes Hilfe durch seine Freunde (19,1-24)

 

Wir wollen nun die Hilfe der Freunde Davids kennen lernen. In der Not half Gott David durch seine Freunde. Mit den Freunden Davids meine ich hier Jonatan, Michal und Samuel, obwohl Michal Davids Frau war und Samuel ein Prophet Gottes. Gott half David durch diese drei Leute aus seiner Not.

 

Seine erste Krise und Jonatans Einsatz (19,1-7)

 

Saul, der König, machte vor seinem Sohn Jonatan und allen seinen Großen kein Geheimnis daraus, dass er David töten wollte. Wenn man vom Mordplan seines eigenen Vaters erfahren hat, würde man normalerweise das dem vorgesehenen Opfer nicht verraten. Höchstens würde man versuchen, seinem Vater abzuraten oder zu einer dritten Person zu sagen. Aber Jonatan erzählte David von der Mordabsicht seines Vaters, weil er ihn sehr liebte. Er sagte zu David: „Mein Vater Saul trachtet danach, dich zu töten. Nun so hüte dich morgen früh und verstecke dich und bleibe verborgen. Ich aber will aufs freie Feld hingehen und will mit meinem Vater über dich reden; und was ich erfahre, will ich dir berichten“ (2-3).

Und Jonatan redete mit seinem Vater Gutes von David und sagte zu ihm: „Der König versündige sich nicht an David, seinem Diener! Denn er hat sich nichts an dir versündigt. Im Gegenteil: er hat dir nur gut gedient. Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und Goliat, den Philister, erschlagen, und der Herr hat ganz Israel einen großen Sieg verschafft. Du hast es gesehen und dich darüber gefreut. Warum willst du dadurch gegen Gott sündigen, dass du das unschuldige Blut Davids vergießen und ihn ermorden?“

Jonatan liebte David und setzte sich für seine Rettung ein. Er hatte Mut, seinem Vater, dem König, vom bösen Plan abzuraten.

 

Viele Menschen haben Liebe zu anderen Menschen. Leider fehlen manchen Mut, sich für die gerechte Sache einzusetzen, falls wenn ihr Einsatz für sich selbst Nachteile bringen würde. Darum wirkt ihre Liebe nicht richtig.

Wir sollen aber Liebe plus Mut haben wie Jonatan. Wir sollen Mut haben, jemandem vom falschen Weg abzuraten, selbst wenn das uns Nachteile bringen würde.

 

Als Jonaten sich für David einsetzte, hörte Saul auf die Stimme Jonatans. Der König schwor: „So wahr der Herr lebt: Er soll nicht sterben!“

Daraufhin rief Jonatan David und sagte ihm alle Worte Sauls. Und Jonatan brachte David zu Saul; und David diente dem König Saul wie früher. So befreite Jonatan seinen Vater von seiner Mordabsicht, obwohl die friedliche Gesinnung Sauls gegenüber David nur kurzer Dauer war.

 

Jonatan zeigt uns, dass ein guter Freund sich dafür einsetzt, dass zwischen seinen Freunden keine Feindschaft entsteht. Wir sollen solch ein guter Freund werden wie Jonatan. Wir sollen Friedenstifter sein.

 

Seine zweite Krise und Michals Hilfe (19,8-17)

 

Es kam wieder zum Krieg zwischen den Philistern und Israel. Auch David zog aus, kämpfte gegen die Philister und schlug sie, sodass sie vor ihm flohen. David hatte einen großen Sieg und wurde vom Volk hochgepriesen. Da wurde Saul wieder neidisch auf David, sodass er nochmals vom bösen Geist gepackt wurde.

 

Wer sich von einem sündigen Wunsch beherrschen lässt, wird leicht vom bösen Geist beherrscht. Saul hatte vor Jonatan geschworen, dass er David nicht töten beabsichtige. Aber trotz seines Schwurs war er anfällig für seinen Neid gegen David. Warum? Weil er für seinen Neid keine richtige Buße getan hatte. Darum konnte der böse Geist ihn leicht gefangen nehmen und über ihn herrschen.

 

Viele Menschen glauben nur an die sichtbare Welt und glauben nicht an die Existenz des bösen Geistes. Es gibt aber den bösen Geist, wie es Gott und den heiligen Geist gibt. Und der böse Geist kann einen Menschen gefangen nehmen, der seinem sündigen Wunsch folgt. Nachdem jemand ein Gefangener des bösen Geistes geworden ist, wird er weiter sündigen, obwohl er nicht sündigen will. Saul zeigt uns ein Beispiel dafür.

 

Und wir können uns durch unseren guten Willen nicht von der Herrschaft des bösen Geistes befreien. Aber es gibt einen Weg der Befreiung: Wir können uns durch Buße für unsere Sünde und Glaube an Jesus Christus von der Gewalt des bösen Geistes befreien. Wenn wir für unsere Sünde Buße tun und an Jesus Christus glauben, empfangen wir den Geist Gottes. Und Gottes Geist vertreibt den bösen Geist von uns und macht uns frei.

 

Weil Saul in schlechter Laune war, spielte David auf den Saiten der Harfen zur Musiktherapie Sauls. Die Musiktherapie kann bei einem kranken Menschen etwas wirken. Aber sie kann einem sündenkranken Menschen nicht richtig helfen. Während David für Saul auf der Harfe spielte, wollte Saul ihn töten. Er schleuderte seinen Speer nach David, um ihn an die Wand zu spießen. David aber sprang zur Seite, und die Waffe flog an ihm vorbei und blieb in der Wand stecken. Und David floh aus dem Haus Sauls und ging in sein eigenes Haus.

 

Saul aber ließ Davids Haus von seinen Soldaten umstellen. Sie sollten David töten, sobald er am Morgen das Haus verließ. Doch seine Frau Michal, die Tochter Sauls, warnte David: „Wenn du nicht in dieser Nacht dein Leben rettest, dann wirst du morgen umgebracht werden.“ Und Michal ließ David durchs Fenster hinab, sodass er floh. Und Michal legte eine Götzenfigur in Davids Bett, um die Wachsoldaten zu täuschen.

Als Saul Michal fragte: „Warum hast du mich betrogen und meinen Feind entrinnen lassen?“, antwortete diese: „Er sagte zu mir: Lass mich gehen oder ich töte dich!“

 

Ist es nicht wundersam, dass Gott David einmal durch Sauls Sohn und andersmal durch seine Tochter rettete? Gottes Weg ist oft uns wundersam.

Natürlich war Michals Freundschaft mit David eine ehrliche Beziehung. Heute gibt es viele Eheleute, die Geld oder irgendeinen weltlichen Vorteil mehr schätzen als die Liebe zu ihrem Mann oder seiner Frau. Wegen solcher falschen Liebe gehen viele Ehen kaputt. Aber Michal liebte ihren Mann mehr als den ganzen Schatz Israels und rettete ihren Mann. Gott gebraucht also ihre Liebe dazu, um David vor Saul zu schützen.

 

Heute auch tut Gott viel Wunder durch die Liebe der Ehefrauen oder der Ehemänner. Wir sollen die Liebe der Ehefrauen oder Ehemänner hoch schätzen und Gott dafür danken.

Wenn es in der Welt ihre Liebe nicht geben würde, würde die Welt wie eine Wüste aussehen. Nehmen wir an, dass Kinder ohne die Liebe der Eltern wachsen würden, sodass sie die Liebe nicht kennen. Sie würden wie Monster werden. Aber weil die meisten Kinder in der Liebe ihrer Eltern wachsen, haben sie Liebe für andere Menschen.

HeuteH

 

 

Seine dritte Krise und die Hilfe des Heiligen Geistes (19,18-24)

 

David floh und kam zu Samuel nach Najot in Rama. Da wurde Saul berichtet, dass David bei Samuel in Rama war. Da sandte Saul seine Männer hin, um David festzunehmen. Aber als sie dort ankamen, sahen sie, dass Samuel und seine Prophetenschar in Verzückung waren. Und Sauls Boten auch gerieten in Verzückung. Saul sandte andere Soldaten, aber sie auch gerieten in Verzückung. Darum sandte Saul die dritte Gruppe von Soldaten, aber sie gerieten auch in Verzückung. Schließlich machte Saul sich selbst auf den Weg nach Rama. Als er aber in die Nähe von Rama kam, kam der Geist Gottes über ihn, sodass er selbst in Verzückung geriet. Als er Rama erriechte, zog er seine Kleider aus und lag nackt Tag und Nacht. Darum entstand die Redensart: „Ist Saul auch unter den Propheten?“

 

Gott zeigte durch diese Begebenheit, dass jeder Mensch, der vom Geist Gottes erfüllt wird, seine böse Absicht vergisst und von Gott getrieben wird. Gott aber ignoriert den Willen des Menschen nicht. Saul sollte für seine böse Absicht richtig Buße tun und sich entscheiden, nie wieder David zu verfolgen. Aber er tat keine Buße. Schade, dass er die Lehre Gottes nicht annahm, obwohl Gott ihm immer wieder die Gelegenheit gegeben hatte.

Wir aber sollen, wenn wir von Gott her die Gelegenheit der Buße bekommen, diese Gelegenheit ergreifen, indem wir richtig Buße tun und demütig Gottes Willen gehorchen. Buße tun und dem Willen Gottes gehorchen – das ist der Weg des Segens.

 

 

3.    Davids Abschied von Jonatan (20,24-21,1)

 

David hatte nach dem Mordversuch Sauls keine Zweifel an die Mordabsicht Sauls. Aber er war immerhin ein Mitglied des Könighofes. Darum wäre es für ihn ein unmögliches Verhalten, wenn er zur Festzeit einfach fehlen würde. Es könnte bei Jonatan ein Missverständnis entstehen, wenn David einfach verschwinden würde. Darum wollte er Jonatan seine Notsituation verständigen.

Heimlich suchte David Jonatan auf und sagte zu ihm: „Was habe ich getan? Was ist meine Schuld? Was habe ich gesündigt vor deinem Vater, dass er mir nach dem Leben trachtet?“

Da antwortete Jonatan: „Das stimmt nicht! Du sollst nicht sterben. Siehe, mein Vater tut nichts, ohne dass er mir etwas davon sagt. Warum sollte mein Vater diese Sache vor mir verbergen? ...“

David aber antwortete ihm: „Dein Vater hat wohl erkannt, dass ich dein Herzensfreund geworden bin. Darum dachte er: <Jonatan soll das nicht wissen, damit er nicht belastet wird.>“

Auf den Vorschlag Davids versprach ihm Jonatan, zu testen ob sein Vater Absicht hat, David zu töten.  Danach will Jonatan David Bescheid sagen.

 

Am Neumond sagte Saul nichts, obwohl David nicht zu Tisch erschien. Aber am folgenden Tag fragte er Jonatan, warum David nicht zum Tisch erschien. Als Jonaten sagte, dass David nach seinem Vaterhaus in Bethlehem gegangen sei, wurde Saul mit Zorn gepackt und brüllte Jonatan an: „Du Hurensohn! Meinst du, dass ich noch nicht gemerkt habe, dass du mit diesem Sohn Isais unter einer Decke steckst? Schäm dich! Und auch deine Mutter, die einen solchen Nichtnutz zur Welt gebracht hat! Solange dieser Kerl noch lebt, bist du nicht sicher König zu werden. Los, lass ihn sofort hierherbringen, denn er muss sterben!“

Da widersprach Jonatan seinem Vater: „Warum soll er sterben? Was hat er getan?“

Da schleuderte Saul wütend seinen Speer nach seinem Sohn, um ihn damit zu durchbohren.

Da merkte Jonatan, dass Saul fest entschlossen war, David zu töten. Er stand vom Tisch in glühendem Zorn auf und ging aus dem Haus hinaus.

 

Jonatan gab David Bescheid von der Absicht seines Vaters. Und die beiden nahmen Abschied voneinander in Tränen. Jonatan sagte zu ihm: „David! Vergiss nie, was wir einander im Namen des Herrn geschworen haben. Es soll für immer gelten, auch für deine und meine Nachkommen. Der Herr selbst ist unser Zeuge!“

 

Jonatan war eigentlich der Thronfolger Sauls. Aber er war davon überzeugt, dass David eines Tages König über Israel sein würde. Er hatte kein Selbstmitleid über sich selbst, obwohl er wusste, dass er kein König werden würde. Warum? Weil er Gottes Willen als das Beste vom Herzen annahm und an die vollkommene Fügung Gottes glaubte.

 

Wir sollen nicht von unserem eigenen Wunsch und Willen abhängig sein, sondern dem Willen Gottes. Wenn wir vom Willen Gottes abhängig sind, können wir von eitlem Ehrgeiz frei sein und der Fügung Gottes willig folgen. Wir können das wunderbare Gottesreich erfahren und große Freude und Frieden haben. Gott möge uns diese Freude und Frieden schenken.

 

 

Unser Freund Jesus

 

Jeder Mensch braucht eine herzliche, selbstlose Freundschaft mit jemandem. Wir sollen unsere Freundschaft gut pflegen, damit wir fröhlich leben können.

Leider ist es nicht einfach, einen selbstlosen, herzlichen Freund wie Jonatan zu finden. Die Bibel lehrt uns aber, dass Jesus unser Freund ist, der wirklich selbstlos und herzlich ist. Er ist uns sehr treu. Er ist der Königssohn wie Jonatan. Er gab aber sein Leben für uns hin, um uns zu retten. Wir sollen Jesus als unseren Freund annehmen und seine Freundschaft genießen. So können wir nie einsam sein. Wir können allezeit mit seiner Begleitung rechnen.

Gott möge uns helfen, die Freundschaft Jesu dankend anzunehmen und sie zu genießen. Wir können durch unsere freundschaftliche Beziehung mit Jesus schon auf dieser Erde das Himmelreich schmecken. Gott segne euch!



[1] http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/freundschaften-sind-gut-fuer-die-gesundheit-a-954153.html

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