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Der Stammbaum Jesu Christi (Matthäus 1:1-17)

작성자Stephan Choe|작성시간14.01.28|조회수246 목록 댓글 0

8.12.2013

Der Stammbaum Jesu Christi

 

 

Matthäus Kap. 1,1-17

Leitvers 1: „Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.“

 

 

Mein Bruder hat ein Stammbaumbuch der Familie Choe. Darin stehen die Namen von meinem Urahn um etwa 1300 n. Chr. bis Stephan und Timothee. Ich will zu meinem Bruder sagen, dass er auch Sophia Erin und Sean Isu in das Buch einträgt.

Auch die Juden hielten ihre Abstammung sehr wichtig. Darum schrieben sie Geschlechtsregister auf und bewahrten sie.

 

Heute wollen wir den Stammbaum Jesu Christi kennen lernen. Dieser Stammbaum ist in gewisser Hinsicht eine kurze Zusammenfassung des Alten Testaments.

Wir wollen heute durch den Stammbaum Christi erfahren, wer Jesus Christus ist.

 

 

1.    Der Sohn Davids und der Sohn Abrahams (1)

 

Es gibt in der Bibel zwei Versionen des Stammbaums Jesu. Der eine ist nach Matthäusevangelium und der andere nach Lukasevangelium.

 

Der Stammbaum nach Lukas fängt mit Jesus an. Er nennt danach Josef, seinen angeblichen Vater, und danach seinen Großvater usw. Schließlich nennt er Adam als seinen letzten leiblichen Vorfahren und nennt Gott als die wahre Ursache Christi. Auf dieser Weise unterstreicht Lukas, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.

 

Aber bei Matthäusevangelium beginnt der Stammbaum Christi mit Abraham an und endet mit Christus. Matthaus schreibt im ersten Vers seines Buches: „Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.“

Matthäus will mit dieser Aussage zweierlei zu uns sagen:

 

Erstens: Jesus ist der verheißene Messias.

 

Gott hatte in Genesis 12,2-3 Abraham versprochen: „Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“

Hier versprach Gott, dass er alle Völker durch Abraham bzw. durch seinen Nachkommen segnen werde. Und Gott erfüllte sein Versprechen durch die Sendung Christi.

Was ist der verheißende Segen in diesen Bibelversen? Wenn wir diese Verheißung oberflächlich betrachten, könnten wir meinen, dass Gott einen weltlichen Segen wie Gesundheit, Reichtum und Karriere versprochen hätte. Natürlich schließt Gott solch einen weltlichen Segen nicht aus. Aber Gottes Verheißung ist mehr als eine weltliche Verheißung, denn Gott hat uns hier einen wahren Segen versprochen, nämlich eine Segensbeziehung zu Gott. Das heißt, dass Gott uns als seine Kinder annimmt, uns das ewige Leben schenkt und stets mit uns ist.

Gott will aber nicht nur uns segnen, sondern alle Menschen, die das Evangelium annehmen. Deswegen sagt Gott in Genesis 12,3 „Ich will segnen die, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen.“

Und der Glaube an Jesus Christus ist dafür absolut notwendig, den Segen zu empfangen.

 

Wir wollen nun die Bedeutung des Namen „Jesus Christus“ kennen lernen.

Der Name „JESUS“ ist eine griechisch-lateinische Form des hebräischen Namen „Jeschua[1]“. Und Jeschua bedeutet „Der Herr ist Rettung“ oder „Gott ist der Retter“. Also: „Jesus“ ist <unser Gott und unser Retter>.

 

Und „CHRISTUS“ ist die lateinische Form vom griechischen Wort „christos“ [2], welches eine Übersetzung des hebräischen Wortes „maschiach“ ist (od. des Aramäischen „mechicha“). Und aus dem Wort „maschiach“ kommt das Wort „Messias“. Und Christus bzw. Messias bedeutet „der Gesalbte“.

In Israel wurden Könige, Priester und Propheten durch die Salbung mit Öl feierlich in ihr Amt eingesetzt (2Mo 29,7; 1Sam 10,1). Also: der Ausdruck „Jesuis Christus“ bedeutet, dass Jesus unser wahrer König, Priester und Prophet ist.

 

Wir haben aus dem ersten Buch Samuel 8,7 gelernt, dass Gott allein unser wahrer König ist, denn er ist Gott. Er hat Himmel und Erde und alle Dinge erschaffen. Und er regiert über Himmel und Erde. Nur Jesus ist unser wahrer König.

Er ist auch der Prophet, der uns Gottes Wort verkündet. Und er ist Mensch geworden, um uns Gottes Wort zu verkünden.

Jesus ist auch unser wahrer Priester. Ein menschlicher Priester opferte Gott Tieropfer zur Vergebung der Sünde. Aber Jesus Christus opferte am Kreuz sein eigenes Leben, sodass wir die vollkommene Vergebung unserer Sünde empfangen und mit Gott versöhnt sind.

 

Wir haben vorhin erklärt, dass der Name „Jesus“ wörtlich „Gott, der Retter“ bedeutet. Das stimmt! Jesus ist unser Gott und unser Retter. Er hat uns Gott offenbart. Er errettet uns von Sünde, Tod, Teufel und Hölle und schenkt uns das ewige Leben und führt uns ins Himmelreich. Es gibt keine größere Rettung als diese. Es gibt keine größere Freude als diese Botschaft. Wir danken Gott für seinen persönlichen Besuch und seine Rettung.

 

Wir sollen aber es wahrnehmen, dass Jesus Christus nach dem Wort in Genesis 12,3 der Scheideweg zwischen Segen und Fluch ist. Wer an Jesus Christus glaubt, wird gesegnet. Wer dagegen Jesus Christus ablehnt, der wird von Gott verflucht.

 

Jesus ist unser Gott und unser König. Er ist der Schöpfer und Herrscher des Universums. Er ist unser Priester, der sein Leben für unsere Sünde geopfert hat. Er ist Prophet. Er redet uns Gottes Wort. Wir sollen diese Frohe Botschaft von Jesus Christus dankbar annehmen.

Preist Gott, der uns Jesus Christus geschenkt hat, um uns zu erretten, als seine Kinder anzunehmen und bis Himmelreich zu begleiten. Wir sollen Gott die Ehre geben und Ihm preisen.

 

 

Zweitens: Gott ist absolut treu und hat seine Verheißung vom Messias erfüllt.

 

Matthaus will durch sein Wort in Vers 1 „dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams“ auch sagen, dass Gott absolut treu ist und seine Verheißung erfüllt hat.

 

Wenn wir ohne Wissen vom Kommen Christi das Alte Testament lesen würden, könnte uns die Frage auftauchen: „Hat Gott sein Versprechen an Abraham und David nicht aufgegeben?“ Gott hatte David versprochen: „Ich will einen von deinen Nachkommen erwecken, der ewig zum Thron sitzen wird“ (s. Ps. 89:29)

Wir wissen, dass die Geschichte Israels mit Katastrophen endete und das Königreich Davids unterging. Erst nach mehr als 2000 Jahren konnte Israel wieder eine eigenständige Nation werden. In Israel regiert kein König mehr, sondern ein Premierminister. Es scheint unwahrscheinlich, dass ein König in der Zukunft in Israel regieren werde.

Aber der Stammbaum Jesu zeigt uns, dass Gott durch das Kommen Jesu Christi seine Verheißung an Abraham und David im wahrsten Sinn erfüllt hat. Denn Gott hatte zu Abraham gesagt: „In dir (also dem Christus) sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ (Genesis 12,3b; 22,18). Und in 1. Sam. 7,13 versprach Gott: „Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will sein Königtum bestätigen ewiglich.“

Gott hatte z.B. David versprochen, ihm ein ewiges Königtum aufzurichten. Diese Verheißung wurde durch Salomo teilweise erfüllt. Aber Jesus Christus erfüllte diese Verheißung vollkommen. Denn er ist unser Gott. Und Gott ist absolut treu und erfüllte seine Verheißung vollständig.

 

Alle Menschen sind untreu und Sünder. Trotzdem bleibt Gott absolut treu und errettet uns. Wir sollen gestehen, dass wir untreue Menschen sind. Wir sollen unsere Schuld bekennen und Gottes Gnade in Christus Jesus annehmen. Da ist unsere Rettung. Das ist die Absicht Gottes, warum er Jesus Christus gesandt hat.

 

 

2.    Jesu Vorfahren (2-17)

 

Matthäus sagt in Vers 17 zusammenfassend: „Alle Glieder von Abraham bis zu David sind verzahn Glieder: Von David bis zur babylonischen Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus sind vierzehn Glieder.“

Matthäus teilt die Abstammung Jesu Christi in drei Abschnitten ein: 14 Vorfahren von Abraham bis David; 14 Vorfahren von Salomo bis Jojachin und 14 Vorfahren von Jojachin bis Jesus (Hierbei ist Jojachin nochmals gezählt). Matthäus sagt also, dass die gesamte Zahl der Generationen Abraham bis Jesus 3 x 14 = 42 Glieder sind.

 

Die Juden hielten 3, 4 und 7 als vollkommene Zahlen.

Die Zahl 3 ist deshalb eine vollkommene Zahl, weil sie Anfang, Mitte und Ende bedeutet. Darum wiederholt sich das Wort „der Herr“ im Aaronitischen Segen (4. Mose 6,24-26) dreifach: „Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Noch ein anderes Beispiel ist Jesu Befehl der Taufe. Er befahl, dass seine Jünger gläubige Menschen im dreifaltigen Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen sollen (Mt. 28,19).

Die Zahl 4 ist auch eine vollkommene Zahl, denn sie symbolisiert 4 Windrichtungen.

Und die Zahl 7 ist wiederum eine vollkommene Zahl, denn Gott hat in 7 Tagen Himmel und Erde erschaffen. 14 ist 7 x 2.

Die Zahlen 3, 4 und 7 oder ihre Kombinationen sollen uns darauf hinweisen, dass Jesus Christus die vollkommene Erfüllung der Verheißung Gottes ist.

 

Abraham war eigentlich ein kinderloser, alter Mann gewesen. Er aber wurde von Gott berufen. Darum zog er in ein fremdes Land um und lebte dort als Fremdling.

Und wir auch sind Fremdlinge auf dieser Erde, denn unsere Heimat ist Himmelreich.

 

Das Königtum Israels begann deshalb, weil das israelitische Volk unbedingt einen König haben wollte, obwohl Gott dagegen war, denn Gott selbst ist der wahre König (1. Sam. 8,7-9). Und der Untergang des israelitischen Königtums war wegen ihrer Sündhaftigkeit vorprogrammiert. Seit der babylonischen Gefangenschaft waren leibliche Nachkommen Davids kein König mehr, sondern namenlose, arme Leute. Die Leute vergaßen ganz, dass Jesu Vorfahren Könige gewesen waren. Und Jesus war von Beruf her ein armer Zimmermann wie sein Vater Josef. Ist das nicht der Zimmermann, Marias Sohn?" so sagten die Leute in seiner Heimatstadt (Mk 6,3).

 

Im Stammbaum Jesu stehen einige Frauennamen: Tamar, Rahab, Rut und Batseba (die Frau von Uria).

Tamar war eigentlich die Schwiegertochter Judas. Als ihr Mann kinderlos starb, gebar sie durch einen Trick durch ihren Schwiegervater Juda einen Stammhalter namens Perez.

Rahab war eine Hure in Jericho, die den israelitischen Spionen geholfen hatte. Danach heiratete sie Salmon und gebar Boas, den Ururgroßvater Davids.

Rut war eine Moabiterin. Sie wurde Witwe. Sie kam etwa später nach Israel, heiratete Boas und gebar Obed, den Großvater Davids.

Batseba war eigentlich die Frau von General Uria. David aber ließ Uria durch einen Trick beim Kampf gegen die Feinde Israels absichtlich sterben, um Batseba zu seiner Frau zu machen.

Diese Frauen zeigen uns, dass das Blut seiner Vorfahren mit dem Blut fremder Völker vermischt war. Heute sehen wir, dass fast alle Juden in Europa und USA blonde Haare haben, obwohl die Haarfarbe der Juden in der Zeit Jesu Christi höchstwahrscheinlich schwarz gewesen sein musste.

 

Noch eine Bemerkung zu den Vorfahren Christi: Viele von seinen Vorfahren waren schlimme Sünder. Die Grundursache des Untergangs des Israels war ihre Sünde. Sogar David hatte durch seinen Ehebruch mit Batseba gesündigt. Alle Menschen auf der Erde sind Sünder. Darum brauchen alle Vergebung und Rettung. 

 

Gott hatte Propheten Samuel das Motiv der Israeliten, einen König haben zu wollen, so erklärt: „Denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht mehr König über sie sein soll“ (1. Samuel 8,7).

Dies Wort gilt auch heute für uns. Irgendeine rosige Vorstellung von einem irdischen Utopia kann uns nur eine Enttäuschung schenken.

Vor etwa 25 Jahren glaubten z.B. viele Menschen in den kommunistischen Ländern, dass sie in einer utopischen Welt leben würden, wenn ihre kommunistische Regierung verschwinde. Und ihre kommunistische Regierung ist verschwunden. Aber heute müssen sie unter der harten Realität der kapitalistischen Welt leben. Auf dieser Erde gibt es leider keine utopische Welt. Dass der USA-Geheimdienst fast alle Oberhäupter der westlichen Ländern ausspioniert hat – das zeigt uns allen klar, dass das Idealbild von einem utopischen, friedlichen Weltbild eine Illusion ist.

 

Darum wollte Gott uns den Messias nicht als einen politischen König senden, sondern als unseren wahren König. Dieser König wird uns von den Toten auferwecken und uns eine neue Erde und einen neuen Himmel schenken. Wir danken Gott, dass er uns Jesus als Messias gesandt hat, um uns zu erretten und segnen. Wir sollen Jesus als unseren wahren König und Retter annehmen und ihn anbeten.



[1] F. Rienecker, Lexikon zur Bibel

[2] F. Rienecker, Lexikon zur Bibel

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